Syberian Cluster - die neue SF-Reihe, die nicht nur SF-Fans begeistert

Die neue Roman-Reihe vom Newcomer-Autor Rainer Gellrich im Verlag tredition

KAOTATU

In diesem Buch wird die Geschichte der Begegnung von Dor’El und Ragoo und ihre Reise zu den „Überlebenden“ erzählt.

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No GAra

Unsere Heldinnen haben sich auf den Weg in die Freiheit gemacht. Es zeigt sich, dass die Überlebenden ein Geheimnis von großer Bedeutung hüten. Können sie es lüften?
(Voraussichtlich ab Herbst 2021)

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Vermutlich reichen zwei Bücher nicht, um die Geschichte zu erzählen, …

KAOTATU

Der erste Band: 
der Einstieg in eine fantastische Welt

Wenn das Selbstverständnis des alltäglichen Lebens plötzlich infrage gestellt wird und der Drang nach Wissen alle Grenzen sprengt, ist die einzig richtige Entscheidung ein Leben in Freiheit.
Erleben Sie mit, wie aus einer flüchtigen Idee eine Entscheidung für ein Leben in Freiheit wird – auch wenn der Weg dahin mühsam ist und voller unbekannter Gefahren.

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No GAra

Band2: Enthüllungen und Aufklärung und die Frage „was ist hier eigentlich passiert?“

Im Zentrum stehen die Fragen: „Wer bin ich?“ und „Woher komme ich?“ Wenn sich beim Versuch der Beantwortung allerdings herausstellt, dass die Antworten auf diese Fragen die Grundfesten einer Gesellschaft erschüttern und plötzlich nichts mehr so scheint, wie es seit vielen Generationen den Lauf der Dinge bestimmt, dann beginnt eine neue Ära.

Die Serie

Syberian Cluster

Sie kamen aus der Tiefe des Raums.
Aus den Wirren der Frühzeit erhoben sie sich, ihren Horizont zu erweitern.
Sie lernten, die Große Leere zu durchqueren und suchten nach neuem Lebensraum.
Mit der Vielzahl neu entdeckter Sternensysteme vergrößerte sich die
Varianz und bald überließen die Eltern ihre Kinder sich selbst.
Die Kinder blickten zu den Sternen hinauf.
Sie spürten die Verbindung und verarbeiteten sie in Mythen und Monumenten.
Doch die Eltern erinnerten sich ihrer Kinder und schickten Botschaften aus.
Von einem dieser Sternensysteme aus würde man den Ursprung dieser
Botschaften im Sternbild „Perseus“ vermuten.

Die Flucht aus dem Habitat

Einführung in die Serie.
Wir lernen Dor’El und Ragoo kennen und erleben, wie beide „erwachen“ und Dor’El ihre Lebenssituation neu bewertet.
Ein Ausweg scheint eine Flucht durch ein Labyrinth aus Tunneln zu bestehen und beide stellen fest, dass ihr Weg länger zu sein scheint, als zunächst vermutet.

Die Schwesternschaft

Die Schwesternschaft gilt als Bewahrer des Wissens und Retter der Menschheit.
Doch was steckt wirklich hinter ihren Motiven?
Gemeinsam mit Dor’El, Ragoo und Malin entdecken wir nicht nur Einiges über die Zusammenhänge zwischen dem Habitat und der Siedlung der Überlebenden, sondern bekommen auch Hinweise zu Ragoos Herkunft.
Welche Rolle spielt dabei die „Verbotene Zone“ und warum heißt sie so?

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(folgt..)

Im Habitat

Dor’El war zu keiner gezielten Bewegung in der Lage. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie auf die Anzeigen. Der Alarm schrillte in ihren Ohren und unterdrückte jede Bewegung und jeden weiteren Gedanken.
Das Aufschlagen der Tür und ihre Bewegung zum Aus-Schalter geschahen beinahe gleichzeitig. Der CMTech stand mit offenem Kittel in der Tür und starrte an ihr vorbei – zum Fenster.
Auch Dor’El drehte den Kopf und sah sofort, dass die Frau die Hand zur Faust geballt hatte.
Alle Anzeigen pulsten in wilden Mustern. Blinkende Lichter, die die Vitalfunktionen anzeigten, überboten sich in einem Feuerwerk, welches Dor’El noch nie gesehen hatte.
Der Raum füllte sich mit Leuten.
Dor’El kannte viele davon nur flüchtig. Aber sogar Bor’sha war darunter. Ihrer Erscheinung nach, war sie geradewegs aus dem Schlaf gerissen worden und trotz des Schrecks belustigte sich Dor’El an der eigenartigen Fußbekleidung von Bor’sha: Sie hatte ihre Kollegin noch nie in solchen alten Sandalen gesehen.
„Ruhe jetzt!“ Der CMTech versuchte, die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Fast schon mechanisch reichte Dor’El ihm das Log.
„Sie hatte also Recht“ – hörte Dor’El ihn murmeln. „Woher wusste sie das?“

neugierig?

Gefangene der Prätoren

Der Prätor drehte sich um und sprach erneut mit seinem Kameraden. Dabei deutete er auf die Gruppe, die immer noch bei der Kreatur stand. Dor’El sah, wie einer der Prätoren versuchte, eine Kieferzange der Kreatur mit dem Schwert abzutrennen. Der Prätor mit der Helmmarkierung musste das wohl auch gesehen haben, denn er rief einen lauten Befehl in die Kammer und der Prätor auf der Kreatur stellte seine Bemühungen umgehend ein.
Beide wandten sich jetzt wieder Dor’El zu. Bedrohlich standen sie vor ihr. Sie schienen nicht zu wissen, was sie mit ihr anfangen sollten. Dor’El wagte nicht, sich zu rühren. Auch, weil bei jeder Bewegung wieder eine stinkende Wolke aus dem Kokon aufstieg.
Da zog einer der Prätoren sein Messer und ging vor ihr auf ein Knie. Dor’El schrie auf und versuchte, sich zu bewegen. Ein stechender Geruch stieg aus dem Kokonstapel auf und Dor’El musste würgen.
Stumm stach der Prätor mit dem Messer zu.

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Bei den Überlebenden

Sie studierte jetzt ihr Gegenüber, da das Licht immer heller wurde: Das Haar der Alten war weiß und etwas struppig. Die Haut ebenfalls sehr hell und voller Falten, aber am Merkwürdigsten kamen Ragoo die Augen vor. Die Alte trug eine Gesichtsbemalung um die Augen. Die Augen waren dick mit schwarzer Farbe umrandet. Ragoo blinzelte. Selbst im immer heller wirkenden Licht war sie sich nicht sicher, ob sie die Augen der Alten im Zentrum der Bemalung erkennen konnte.Ihr Gewand rutschte an den Armen etwas zurück und Ragoo erkannte, dass die Arme der Frau sehr dünn und faltig waren. An den Handgelenken trug sie eine Vielzahl von Armreifen, die nun im Licht funkelten.
Die Alte streckte eine Hand zu ihr hin. Ragoo ging einen kleinen Schritt auf sie zu, bis sie fast den Rand des Lichtstrahls erreicht hatte. Da hob die Alte die Hand mit der Handfläche nach vorn, um Ragoo zu signalisieren, stehen zu bleiben. Ragoo hatte jedoch nicht vorgehabt, den Leuchtpunkt zu betreten und war bereits davor stehen geblieben.
Im heller werdenden Licht konnte sie endlich mehr Details erkennen: Die Alte trug eine Art von Umhang mit Kapuze, die sie zurück geschlagen hatte. Um den Hals trug sie einige Ketten und Amulette. Auch sie glänzten im Licht, wie die Objekte, die sie an ihrem Stab befestigt hatte. Der Eindruck, an einer rituellen Handlung beteiligt zu sein, verstärkte sich bei Ragoo immer mehr.

Rezensionen

Lesermeinungen

Das sagen bisherige Leser (Auswahl):

J. Bollmann, Braunschweig

KAOTATU

Das Buch „Syberian Cluster-Kaotatu“ zeigt eine gelungene futuristische Welt, welche gut mit Fantasieaspekten gespickt ist. Dadurch, dass man über das ganze Buch immer wieder zwischen den verschiedenen Perspektiven von Ragoo und Dor’El wechselt, kann man sich besonders gut in diese hineinversetzen. Allerdings ist, vor allem am Anfang, Dor’El die Hauptträgerin der Geschichte.
Es handelt sich um eine komplexe eigene Welt, mit vielen weitreichenden Eigenschaften und Ereignissen, welche sich für den Leser immer mehr erschließen. Hierdurch entsteht jedoch auch teilweise das Gefühl, dass man nicht hinterher kommt alle Informationen zu verarbeiten. Allgemein wird eine hohe Vorstellungskraft vorausgesetzt, wobei der Fantasie auch eigener Spielraum gelassen wird.
Ich finde die Option im letzten Kapitel noch eine Art Glossar zu schreiben sehr gut, da sie hilft die Situationen besser zu verstehen, dieses hätte sogar ruhig noch ausführlicher sein können. Durch das Glossar werden viele Begriffe gut genauer erläutert, was mir gut gefällt. Hierbei hätte mir persönlich ein Verweis am Anfang des Buches auf das Glossar sehr geholfen.
Mein größter Kritikpunkt ist, dass für mich die Geschichte einiges an Zeit braucht, bis sich Spannung aufbaut. Besonders der Anfang zieht sich lange hin. Die Situation verändert sich nicht wirklich, da Dor’El nur Ragoo beobachtet und Ragoo eine Art schrittweises Aufwachen durchlebt. Dies ist für die Geschichte, auch zum Verstehen der Lebensumstände der „Kaotatu“ zwar essenziell, umfasst dennoch mit ca. 90 Seiten einen sehr großen Teil des Buches, welchen man potenziell hätte verkürzen können.
Besonders gut hat mir gefallen, dass für Dor’El viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, durch das Leben in der abgeschotteten Unterwelt zu etwas komplett Fremden geworden sind. So stößt sie in der Bibliothek zum Beispiel auf die Wörter Planet oder Oberfläche, mit denen sie zunächst gar nichts anfangen kann. Außerdem finde ich es gut, dass die beiden Hauptpersonen genauso „unbeholfen“ bzw. „unwissend“ in diese Welt außerhalb der „Kaotatu“ geworfen werden, wie die Leser. Dies ermöglicht ein gemeinsames Erkunden dieser unbekannten Welt.
Insgesamt kann ich sagen, bin ich sehr gespannt wie die Geschichte weiter geht und freue mich auf die nächsten Teile der Saga, welche es, wie man aus den Hinweisen im letzten Kapitel entnehmen kann, geben wird. Allgemein kann ich jedem, der Interesse an Science-Fiction hat empfehlen das Buch zu lesen. Da es insgesamt jedoch ziemlich komplex ist, gilt meine Leseempfehlung für Jugendliche ab 14 Jahren, sowie für Erwachsene.

Tanja, Braunschweig

KAOTATU

Dieses Buch ist zum großen Teil aus der Sicht Dor’Els geschrieben, einer jungen Frau, die in einer Gesellschaftsordnung groß wird, die sie bis zu einem gewissen Zeitpunkt ihres Lebens niemals hinterfragt hat. Durch gewisse Umstände beginnt sie sich jedoch nach und nach grundlegende Fragen zu stellen, deren Ursprung sie zunächst gar nicht so richtig zu ergründen weiß und die sie durch ihre Neuartigkeit gleichzeitig faszinieren und ängstigen.
Mich hat begeistert, dass ich das Leben der Menschen um Dor’El und alle dort herrschenden Regeln im gleichen Atemzug mit der Hauptperson kennenlernen konnte, da auch Dor’El erst nach und nach beginnt, verschiedene geltende Maßstäbe zum ersten Mal bewusst zu realisieren und zu analysieren. Man hat als Leser also das Empfinden, gemeinsam mit der Hauptperson auf eine Entdeckungsreise zu gehen, die einem Stück für Stück aufzeigt, unter welch großen Einschränkungen und Auflagen ihr Volk lebt.
Neben Dor’El lernt der Leser von Beginn an auch eine zweite Hauptperson kennen, die im weiteren Verlauf der Geschichte Ragoo genannt wird. Auch hier nimmt der Leser nur stückweise gemeinsam mit Ragoo deren Umgebung bewusst wahr. Während sie sich aus einem langen körperlichen und seelischen Schlaf herauskämpft, wird sie langsam aber sicher greifbarer für den Leser. Obwohl schon von Beginn an die Erzählperspektive immer mal wieder zwischen Dor’El und Ragoo wechselt, ist doch im größten Teil des Buches Dor’El die treibende Kraft, die entscheidend die Handlung bestimmt. Erst gegen Ende ergeben sich zwei voneinander unabhängige Handlungsstränge, in denen man die Welt tatsächlich auch aus Ragoos Augen wahrnimmt. Der Wechsel des Erzählers fiel mir zu diesem Zeitpunkt des Buches zugegebenermaßen recht schwer, da ich mich an Dor’El und ihre Sichtweise der Dinge gewöhnt hatte und mir Ragoo auch gegen Ende des Buches noch zu fremd vorkam.
Insgesamt fand ich persönlich den ersten Teil des Buches, in dem sich nach und nach die Gesellschaftsordnung rund um Dor’El vor den Augen des Lesers entwickelt, am fesselndsten. Die Flucht der beiden Hauptpersonen und ihre Erlebnisse in den zumeist dunklen Höhlen unter der Erde ging mir an manchen Stellen zu schnell voran, driftete mir manchmal zu sehr ins Fantastische ab (was sicherlich zu Science Fiction gut passt, aber nicht meinen Vorlieben entspricht) oder ließ mir persönlich teilweise zu viel Spielraum für eigene Assoziationen.
Das Buch wirft zu Beginn viele Fragen auf, die in geschickter Art und Weise durch Dor’Els Veränderung und intensive Suche nach der Wahrheit eine Antwort finden. Andere Fragen klären sich bis zum Ende des Buches nicht, sondern werfen viel mehr noch viele weitere auf, was vom Autor ja im Sinne einer geplanten Trilogie sicherlich beabsichtigt und dadurch auch sinnvoll ist.
Ich freue mich auf eine Fortsetzung und hoffe darauf, dann auch Ragoo noch mehr fassen und damit ins Herz schließen zu können.

(Hier fehlt noch jemand)

n.n.

n.n.

Autoren-Profil

beteiligte Personen

Autor und Unterstützer

Mir war von Anfang an klar, dass ein solches Projekt nicht im Alleingang zu bewältigen ist.
Meine Dankbarkeit gilt denjenigen, die mich dabei unterstützt haben:

Rainer Gellrich

Autor

Irgendwer muss sich das ja alles ausgedacht haben – ja, das bin ich.

Simone Gellrich

Kritiker*in, Rang 1

Das Geschenk an verfügbarer Zeit, um die Ideen aufzuschreiben, kann nicht hoch genug gewürdigt werden – und anschließend die erste Adresse, um zu prüfen, ob die Geschichten verständlich sind.

Jutta Haarth

Lektor*in

Rechtschreibung- und Grammatikprüfung sind nicht alles. Auch bei der sprachlichen Ausdrucksweise höre ich gern auf eine weitere Meinung.

Serien-Blog

mein Blog zur Serie 

Bitte nicht zuviel erwarten. Ich bin kein täglicher Blogger.
Hier hinterlasse ich Status-Infos zum Stand meiner Arbeit und gehe auch gern auf Leseranfragen ein.

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