Syberian Cluster

Die Roman-Reihe, die sich nicht so einfach klassifizieren lässt.

Die Roman-Reihe

Syberian Cluster

Erleben wir mit, wie zwei vollkommen unterschiedlich geprägte Personen (Dor’El – die „Krankenschwester“ und Ragoo – die „Patientin“) einen gemeinsamen Bezug zueinander finden und sich auf den Weg machen, das vermeintliche Unrecht wiedergutzumachen. 
Doch dann stellt sich heraus, dass die Welt nicht so ist, wie in den Lehren der Ältesten beschrieben und wir beobachten die Auswirkungen einer globalen Katastrophe auf eine Gesellschaft unter der weisen Führung einer als „Schwesternschaft“ bekannten Gruppierung.
Sind diejenigen, die sich als „Überlebende“ bezeichnen, wirklich die letzten freien Menschen, die in dieser postapokalyptischen Umgebung ihr Dasein fristen?
Unsere beiden Hauptakteurinnen finden neue Freunde und gemeinsam beginnen sie, die Rätsel zu lösen, welche sich um das Schicksal der Menschheit und die Verbindung zu dieser „Schwesternschaft“ drehen.
Die Reihe bietet spannende Unterhaltung in einem Genre, an welches sich manche, jetzt begeisterte Leser zunächst nicht getraut hätten. Vielleicht wäre „Abentheuerroman“ die bessere Übersetzung?
– – –
JA – man kann jeden Band separat lesen, aber wer fängt eine Serie schon in der Mitte an?
Eine Bitte an dieser Stelle: Es gibt eBook-Download-Portale, die geben dem Autor NICHTS ab.
Bitte zunächst im Shop des Verlages nachschauen, ob der Download von dort funktioniert. Vielen Dank.

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Die Verlorenen

Einführung in die Serie.
Wir lernen Dor’El und Ragoo kennen und erleben, wie beide (jede auf ihre Art) „erwachen“. Dor’El bewertet ihre Lebenssituation neu und dann beschließt sie, aus ihrem bisherigen Leben auszubrechen und diese fremdartige Frau zu retten, die in der Klinik unter strenger Beobachtung gehalten wird.
Ein Ausweg scheint nur durch eine Flucht durch ein Labyrinth aus Tunneln zu bestehen und beide stellen fest, dass ihr Weg länger zu sein scheint, als zunächst vermutet.
Kann Dor’El die fremdartige Frau zu ihrem Volk zurückbringen? Befindet es sich an der Oberfläche? Warum leben die Menschen in Tunneln – und seit wann eigentlich?
In der Sprache der „Überlebenden“ bedeutet der Titel „die Verlorenen“. Wer ist wohl damit gemeint?

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Die Verbotene Zone

Die Schwesternschaft gilt als Bewahrer des Wissens und Retter der Menschheit.
Doch was steckt wirklich hinter ihren Motiven?
Gemeinsam mit Dor’El, Ragoo und Malin entdecken wir nicht nur erstaunliche Zusammenhänge zwischen der Gesellschaft im Habitat und in der Siedlung der Überlebenden, sondern bekommen auch weitere Hinweise zu Ragoos Herkunft.
Welche Rolle spielt dabei die „Verbotene Zone“ und warum heißt sie so? Was leben da für „Wilde Menschen“ … und was hat Dor’El eigentlich da für ein Ding im Kopf?
Eine Antwort erhalten sie nur, wenn sie sich in diese „Verbotene Zone“ begeben. Was wird sie dort erwarten?
In welchem Zusammenhang steht diese Zone mit dem Habitat und der Siedlung?
Und was sind das für Kreaturen, die hier unten lauern?

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Eine geheimnisvolle Hinterlassenschaft

Was steckt hinter dieser eigenartigen „Prophezeiung“ und was ist das für ein „Relikt“, das da in der Verbotenen Zone liegt?
Dor’El trifft auf einen alten Bekannten und die abtrünnige Schwester erweist sich als wertvolle Unterstützung, als Rofarlin sich durch die Informationen arbeitet, die sie aus dem Habitat bergen konnten.
Wir erfahren Hintergründe über das Entstehen der Verbotenen Zone und erkunden Wege, die unsere Heldinnen über die Grenze dessen hinausführt, was über Generationen hinweg bewahrt wurde.
Ist die Gesellschaft schon bereit für die Veränderungen, von der die Prophezeiung spricht? Oder ist es nur eine Legende?
Gibt es überhaupt einen Weg an die Oberfläche? Welche Gefahren lauern dort? Welche Verbindung besteht eigentlich zwischen Ragoo und den Schwestern?

Im Habitat

Dor’El war zu keiner gezielten Bewegung in der Lage. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie auf die Anzeigen. Der Alarm schrillte in ihren Ohren und unterdrückte jede Bewegung und jeden weiteren Gedanken.
Das Aufschlagen der Tür und ihre Bewegung zum Aus-Schalter geschahen beinahe gleichzeitig. Der CMTech stand mit offenem Kittel in der Tür und starrte an ihr vorbei – zum Fenster.
Auch Dor’El drehte den Kopf und sah sofort, dass die Frau die Hand zur Faust geballt hatte.
Alle Anzeigen pulsten in wilden Mustern. Blinkende Lichter, die die Vitalfunktionen anzeigten, überboten sich in einem Feuerwerk, welches Dor’El noch nie gesehen hatte.
Der Raum füllte sich mit Leuten.
Dor’El kannte viele davon nur flüchtig. Aber sogar Bor’sha war darunter. Ihrer Erscheinung nach, war sie geradewegs aus dem Schlaf gerissen worden und trotz des Schrecks belustigte sich Dor’El an der eigenartigen Fußbekleidung von Bor’sha: Sie hatte ihre Kollegin noch nie in solchen alten Sandalen gesehen.
„Ruhe jetzt!“ Der CMTech versuchte, die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Fast schon mechanisch reichte Dor’El ihm das Log.
„Sie hatte also Recht“ – hörte Dor’El ihn murmeln. „Woher wusste sie das?“


Bei den Überlebenden

Sie studierte jetzt ihr Gegenüber, da das Licht immer heller wurde: Das Haar der Alten war weiß und etwas struppig. Die Haut ebenfalls sehr hell und voller Falten, aber am Merkwürdigsten kamen Ragoo die Augen vor. Die Alte trug eine Gesichtsbemalung um die Augen. Die Augen waren dick mit schwarzer Farbe umrandet. Ragoo blinzelte. Selbst im immer heller wirkenden Licht war sie sich nicht sicher, ob sie die Augen der Alten im Zentrum der Bemalung erkennen konnte. Ihr Gewand rutschte an den Armen etwas zurück und Ragoo erkannte, dass die Arme der Frau sehr dünn und faltig waren. An den Handgelenken trug sie eine Vielzahl von Armreifen, die nun im Licht funkelten.
Die Alte streckte eine Hand zu ihr hin. Ragoo ging einen kleinen Schritt auf sie zu, bis sie fast den Rand des Lichtstrahls erreicht hatte. Da hob die Alte die Hand mit der Handfläche nach vorn, um Ragoo zu signalisieren, stehen zu bleiben. Ragoo hatte jedoch nicht vorgehabt, den Leuchtpunkt zu betreten und war bereits davor stehen geblieben.
Im heller werdenden Licht konnte sie endlich mehr Details erkennen: Die Frau trug eine Art von Umhang mit Kapuze, die sie zurück geschlagen hatte. Um den Hals trug sie ebenfalls einige Ketten und Amulette. Der Eindruck, an einer rituellen Handlung beteiligt zu sein, verstärkte sich bei Ragoo immer mehr.

   


Gefangene der Prätoren

Der Prätor drehte sich um und sprach erneut mit seinem Kameraden. Dabei deutete er auf die Gruppe, die immer noch bei der Kreatur stand. Dor’El sah, wie einer der Prätoren versuchte, eine Kieferzange der Kreatur mit dem Schwert abzutrennen. Der Prätor mit der Helmmarkierung musste das wohl auch gesehen haben, denn er rief einen lauten Befehl in die Kammer und der Prätor auf der Kreatur stellte seine Bemühungen umgehend ein.
Beide wandten sich jetzt wieder Dor’El zu. Bedrohlich standen sie vor ihr. Sie schienen nicht zu wissen, was sie mit ihr anfangen sollten. Dor’El wagte nicht, sich zu rühren. Auch, weil bei jeder Bewegung wieder eine stinkende Wolke aus dem Kokon aufstieg.
Da zog einer der Prätoren sein Messer und ging vor ihr auf ein Knie. Dor’El schrie auf und versuchte, sich zu bewegen. Ein stechender Geruch stieg aus dem Kokonstapel auf und Dor’El musste würgen.
Stumm stach der Prätor mit dem Messer zu.










Die Verbotene Zone

„Malin?“, fragte Ragoo vorsichtig. „Was ist hier los?“
Malin antwortete nicht sofort.
Ragoo konnte es nur undeutlich erkennen, aber anscheinend hatte sich Malin über das gebeugt, was im Zugang zum querenden Tunnel lag und untersuchte, worum es sich handelte.
Still richtete Malin sich auf.
„Na?“, fragte Ragoo.
Malin schüttelte den Kopf. „Das glaubst du nicht.“
„Was denn?“ Ragoo versuchte, an ihr vorbei zu sehen, aber es war zu dunkel, als dass sie Einzelheiten erkennen konnte.
Malin drehte sich um und stieß mit dem Kolben ihrer Ambikirev auf eine Stelle des Haufens, der dort lag.
Als Malin noch einmal zustieß, gab es ein anderes Geräusch: Der Kolben stieß auf etwas Hartes. Etwas sehr Dunkles und Hartes.

Entscheidungen

„Ich schlafe bei dir.“ Malin nickte Ragoo zu. „Wir sollten vorsichtig sein. Wenn tatsächlich die Schwesternschaft ihre Finger im Spiel hat, kann alles passieren.“
Das klang beunruhigend für Ragoo. Anscheinend gab es in dieser Gesellschaft eine noch ungeklärte Beziehung zu dieser Schwesternschaft, die ihr Malin noch nicht offenbart hatte.
Sie erinnerte sich, wie Vana Malin ihr gegenüber vorgestellt hatte. Und hatte Malin ihr nicht erzählt, dass Vana sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgenommen hatte? Die Beziehungen von Gorusch, Malin und den anderen der Schwesternschaft gegenüber schienen ihr mit einem Mal nicht mehr so klar, wie noch zu Anfang. Gern würde sie Malin fragen, warum sie so seltsam reagiert hatte, als Yesinna ihr von dem Verdacht gegen Jammu berichtete.
Doch das würde warten müssen.
Yesinnas Begleiter signalisierte, dass ein ungesehener Abzug möglich sei und so schlüpften sie schnell und leise in die Gasse und Malin führte sie auf einigen Umwegen zu Ragoos Quartier.
Dort schoben sie den kleinen Tisch vor den Vorhang und richteten sich für die Nacht ein.
Malin war sehr nachdenklich gewesen und schnell eingeschlafen. Ragoo hatte darauf verzichtet, sie noch über Jammu zu befragen. Bevor sie Ruhe fand, dachte sie auch noch einmal an Dor’El.
Was hatten die Medics nur bei ihr gefunden?

Eine geheimnisvolle Hinterlassenschaft und die Lehre der Ursprünge

Als Malin langsam wieder zum Tisch zurückging, wurde ihr ehrfürchtig Platz gemacht.
Ragoo drückte ihr die Hand und setzte sich neben sie.
Auch die anderen nahmen wieder ihre Plätze ein, tauschten aber nur vielsagende Blicke aus, bis Gorusch das Wort übernahm.
„Es ist ein erster Entwurf, den die beiden gerade testen“, sagte er mit einem bedeutsamen Bilck in die Runde. „Ihr werdet alle noch damit ausgestattet, sobald die Tests abgeschlossen sind. Bis dahin möchte ich euch bitten, die Begehrlichkeiten noch etwas zurückzuhalten.“
Leises Gemurmel.
„Denkt bitte alle daran, was die Kriege ausgelöst hat, wegen denen wir unsere Lebensart aufgeben und uns hier unten verkriechen mussten.
Unsere Vorfahren haben ihre Waffen immer weiterentwickelt und sich damit gegenseitig bekämpft, bis die Waffen sogar das Wasser, den Boden und die Luft vergiftet haben. Sie kämpften Kriege, in denen es keine Sieger gab. Wir alle haben verloren. Für alle Zeiten.“
Er forderte sie auf, einen Schluck mit ihm zu trinken und alle folgten ihm. Einige mit nachdenklichem Ausdruck im Gesicht, wie Ragoo auffiel, doch niemand sagte etwas.
„Wir befinden uns an einem Wendepunkt“, sagte Gorusch als er den Becher absetzte. „Es liegt an uns, es nicht wieder zu versauen!“

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Rezensionen

Lesermeinungen

Das sagen bisherige Leser (Auswahl):

J. Bollmann, Braunschweig

KAOTATU

Das Buch „Syberian Cluster-Kaotatu“ zeigt eine gelungene futuristische Welt, welche gut mit Fantasieaspekten gespickt ist. Dadurch, dass man über das ganze Buch immer wieder zwischen den verschiedenen Perspektiven von Ragoo und Dor’El wechselt, kann man sich besonders gut in diese hineinversetzen. Allerdings ist, vor allem am Anfang, Dor’El die Hauptträgerin der Geschichte.
Es handelt sich um eine komplexe eigene Welt, mit vielen weitreichenden Eigenschaften und Ereignissen, welche sich für den Leser immer mehr erschließen. Hierdurch entsteht jedoch auch teilweise das Gefühl, dass man nicht hinterher kommt alle Informationen zu verarbeiten. Allgemein wird eine hohe Vorstellungskraft vorausgesetzt, wobei der Fantasie auch eigener Spielraum gelassen wird.
Ich finde die Option im letzten Kapitel noch eine Art Glossar zu schreiben sehr gut, da sie hilft die Situationen besser zu verstehen, dieses hätte sogar ruhig noch ausführlicher sein können. Durch das Glossar werden viele Begriffe gut genauer erläutert, was mir gut gefällt. Hierbei hätte mir persönlich ein Verweis am Anfang des Buches auf das Glossar sehr geholfen.
Mein größter Kritikpunkt ist, dass für mich die Geschichte einiges an Zeit braucht, bis sich Spannung aufbaut. Besonders der Anfang zieht sich lange hin. Die Situation verändert sich nicht wirklich, da Dor’El nur Ragoo beobachtet und Ragoo eine Art schrittweises Aufwachen durchlebt. Dies ist für die Geschichte, auch zum Verstehen der Lebensumstände der „Kaotatu“ zwar essenziell, umfasst dennoch mit ca. 90 Seiten einen sehr großen Teil des Buches, welchen man potenziell hätte verkürzen können.
Besonders gut hat mir gefallen, dass für Dor’El viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, durch das Leben in der abgeschotteten Unterwelt zu etwas komplett Fremden geworden sind. So stößt sie in der Bibliothek zum Beispiel auf die Wörter Planet oder Oberfläche, mit denen sie zunächst gar nichts anfangen kann. Außerdem finde ich es gut, dass die beiden Hauptpersonen genauso „unbeholfen“ bzw. „unwissend“ in diese Welt außerhalb der „Kaotatu“ geworfen werden, wie die Leser. Dies ermöglicht ein gemeinsames Erkunden dieser unbekannten Welt.
Insgesamt kann ich sagen, bin ich sehr gespannt wie die Geschichte weiter geht und freue mich auf die nächsten Teile der Saga, welche es, wie man aus den Hinweisen im letzten Kapitel entnehmen kann, geben wird. Allgemein kann ich jedem, der Interesse an Science-Fiction hat empfehlen das Buch zu lesen. Da es insgesamt jedoch ziemlich komplex ist, gilt meine Leseempfehlung für Jugendliche ab 14 Jahren, sowie für Erwachsene.

Tanja, Braunschweig

KAOTATU

Dieses Buch ist zum großen Teil aus der Sicht Dor’Els geschrieben, einer jungen Frau, die in einer Gesellschaftsordnung groß wird, die sie bis zu einem gewissen Zeitpunkt ihres Lebens niemals hinterfragt hat. Durch gewisse Umstände beginnt sie sich jedoch nach und nach grundlegende Fragen zu stellen, deren Ursprung sie zunächst gar nicht so richtig zu ergründen weiß und die sie durch ihre Neuartigkeit gleichzeitig faszinieren und ängstigen.
Mich hat begeistert, dass ich das Leben der Menschen um Dor’El und alle dort herrschenden Regeln im gleichen Atemzug mit der Hauptperson kennenlernen konnte, da auch Dor’El erst nach und nach beginnt, verschiedene geltende Maßstäbe zum ersten Mal bewusst zu realisieren und zu analysieren. Man hat als Leser also das Empfinden, gemeinsam mit der Hauptperson auf eine Entdeckungsreise zu gehen, die einem Stück für Stück aufzeigt, unter welch großen Einschränkungen und Auflagen ihr Volk lebt.
Neben Dor’El lernt der Leser von Beginn an auch eine zweite Hauptperson kennen, die im weiteren Verlauf der Geschichte Ragoo genannt wird. Auch hier nimmt der Leser nur stückweise gemeinsam mit Ragoo deren Umgebung bewusst wahr. Während sie sich aus einem langen körperlichen und seelischen Schlaf herauskämpft, wird sie langsam aber sicher greifbarer für den Leser. Obwohl schon von Beginn an die Erzählperspektive immer mal wieder zwischen Dor’El und Ragoo wechselt, ist doch im größten Teil des Buches Dor’El die treibende Kraft, die entscheidend die Handlung bestimmt. Erst gegen Ende ergeben sich zwei voneinander unabhängige Handlungsstränge, in denen man die Welt tatsächlich auch aus Ragoos Augen wahrnimmt. Der Wechsel des Erzählers fiel mir zu diesem Zeitpunkt des Buches zugegebenermaßen recht schwer, da ich mich an Dor’El und ihre Sichtweise der Dinge gewöhnt hatte und mir Ragoo auch gegen Ende des Buches noch zu fremd vorkam.
Insgesamt fand ich persönlich den ersten Teil des Buches, in dem sich nach und nach die Gesellschaftsordnung rund um Dor’El vor den Augen des Lesers entwickelt, am fesselndsten. Die Flucht der beiden Hauptpersonen und ihre Erlebnisse in den zumeist dunklen Höhlen unter der Erde ging mir an manchen Stellen zu schnell voran, driftete mir manchmal zu sehr ins Fantastische ab (was sicherlich zu Science Fiction gut passt, aber nicht meinen Vorlieben entspricht) oder ließ mir persönlich teilweise zu viel Spielraum für eigene Assoziationen.
Das Buch wirft zu Beginn viele Fragen auf, die in geschickter Art und Weise durch Dor’Els Veränderung und intensive Suche nach der Wahrheit eine Antwort finden. Andere Fragen klären sich bis zum Ende des Buches nicht, sondern werfen viel mehr noch viele weitere auf, was vom Autor ja im Sinne einer geplanten Trilogie sicherlich beabsichtigt und dadurch auch sinnvoll ist.
Ich freue mich auf eine Fortsetzung und hoffe darauf, dann auch Ragoo noch mehr fassen und damit ins Herz schließen zu können.

Gregor S., München

KAOTATU

Der Titel kam mir schon etwas seltsam vor, aber dann habe ich das Wort mal gegoogelt und das hat dann meine Neugier geweckt.
Durch die ersten Kapitel musste ich mich mühsam durcharbeiten, aber im Nachhinein ist mir dann klar geworden, warum das so ist. Das, was die Ragoo da erlebt, wäre mir vermutlich auch so gegangen. Respekt, diesen Aufwachvorgang so darzustellen.
Jedenfalls fand ich die Darstellung der gemeinsamen Flucht schon sehr spannend und wenn ich es richtig verstanden habe, dann handelt es sich um eine Einführung in eine Serie.
Von daher ist es schon verständlich, wenn hier zunächst einmal viele Erklärungen und Beschreibungen der Leute und der Umgebung erfolgen.
Ich habe Science-Fiction bisher noch nie so mit Freude gelesen, aber hier habe ich so etwa ab Mitte des Buches kaum noch aufhören können.
Jetzt bin ich schon ganz gespannt, wie die Geschichte weiter geht.

Ute, Bielefeld

No GAra

Ich bin froh, dass ich mir KAOTATU noch geholt habe. Man hätte NoGara zwar so auch verstanden, aber mit der Einführung war es schon besser.
Reichlich viele Kämpfe, aber wenn ich mir vorstelle, wie es mir in dieser Situation ergehen würde, durchaus plausibel.
Sehr gut hat mir die Weiterentwicklung der Personen gefallen. Meine Lieblingsstelle ist der Besuch im Arsenal. Was für schräge Typen – wie aus dem Leben.
Wären nicht diese ständig spürbare Bedrohung und diese ständigen Bezüge auf das, was da mal in der Vergangenheit war, es wäre für mich kaum als SciFi zu klassifizieren. Da hat der Autor schon Recht.
Die Idee mit der Geschichte in der Geschichte (die Vorspanne zu den Kapiteln) gefällt mir richtig gut.
Ich bin schon ganz gespannt, wie es weitergeht.
Bisher habe ich es „nur“ als eBook gelesen, aber vielleicht kaufe ich mir auch gebundene Bücher. Die sind bestimmt ein gutes Weihnachtsgeschenk.

F. Hartmann, Berlin

No GAra

Ich war mir zunächst nicht sicher, ob das was für mich ist. Der Anfang war auch wirklich schwer, aber ich habe dann mal etwas weiter geblättert und muss sagen: das gefällt mir wirklich gut.
Die Charaktere sind wirklich aus dem Leben gegriffen und ich frage mich, wen der Autor da im Blick hatte, als er sie beschrieben hat.
Lebensnah würde ich sagen.
Nach einigen Seiten habe ich das Buch erst einmal zur Seite gelegt und mir KAOTATU bei Amazon bestellt, weil es mir über den Buchhandel zu lange gedauert hat.
Man braucht wohl den ersten Band nicht unbedingt, aber ich wollte mehr zu den Hintergründen erfahren.
Das mit den Vorgeschichten (vor jedem Kapitel) ist auch eine tolle Sache. Das liest sich ja fast schon als ein Buch im Buch.
Ich denke, der Trend geht zum Zweitbuch und da ich keine Tendenz zu einer spezifisch angesprochenen Altersstufe erkenne, werde ich damit bestimmt auch einige Wunschzettel in diesem Jahr bedienen.
Wie ich auf der Homepage des Autors gelesen habe, geht die Geschichte ja noch weiter. Und obwohl ich Band 1 noch nicht und von Band 2 nur einige Kapitel gelesen habe, freue ich mich, auf so eine Serie gestoßen zu sein.

Ich bin auf jeden Fall schon total fasziniert, was der Autor da für eine Umwelt beschreibt und ich finde es sowohl faszinierend als auch erschreckend, so viele Parallelen zum Heute zu entdecken.

M. Hagali, Dresden

No GAra

Also, ich denke mal, wenn ich den Fernseher einschalte, dann frage ich mich, woher der Autor wohl seine Ideen hat? Na das ist doch offensichtlich: Es muss nicht die Tagesschau sein, denn es passiert vor jeder Haustür. Ich hoffe nur, die Auswirkungen für uns ereilen uns nicht schnell und dramatisch, wie hier beschrieben.

Ich habe den Band gleich zweimal gelesen, weil ich die Story so spannend fand. Schön sind auch die Beziehungen der Akteure untereinander.

Wenn ich jetzt schon die wenigen Infos lese, die es zu Band 3 gibt, dann kann ich es kaum erwarten, bis auch der erscheint.

Drastischer kann man es ja wohl nicht mehr darstellen, wohin sich unsere Welt bewegt, wenn wir so weiter machen wie bisher. Wurde schon irgendwo mit dem Bau von Habitaten begonnen?

beteiligte Personen

Autor und Unterstützer

Mir war von Anfang an klar, dass ein solches Projekt nicht im Alleingang zu bewältigen ist.
Meine Dankbarkeit gilt denjenigen, die mich dabei unterstützt haben:

Rainer Gellrich

Autor

Irgendwer muss sich das ja alles ausgedacht haben – ja, das bin ich.
Für weitere Informationen folgt mir auf Facebook und Instagram.

Autorenprofil (Verlag)Autoren-Profil (Autorenwelt)

Simone Gellrich

Kritiker*in, Rang 1

Das Geschenk an verfügbarer Zeit, um die Ideen aufzuschreiben, kann nicht hoch genug gewürdigt werden – und anschließend die erste Adresse, um zu prüfen, ob die Geschichten verständlich sind.

Jutta Haarth

Lektor*in

Rechtschreibung- und Grammatikprüfung sind nicht alles. Auch bei der sprachlichen Ausdrucksweise höre ich gern auf eine weitere Meinung.